Joghurteis mit Beeren

Zutaten (glutenfrei, wenig Zucker) 4 Portionen

  • 300 g gefrorene Beeren (Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren)
  • 2 Esslöffel Kartoffel- oder Maismehl
  • 200 ml türkischer oder griechischer Joghurt (10%)
  • 1 Esslöffel Ahornsirup oder Honig

Zubereitung: Gebe alle Zutaten in einen Mixer und vermische diese. Kann direkt verzehrt werden.

Beerentarte

Zutaten (glutenfrei, wenig Zucker)

  • 600 g Beeren (Blaubeeren, Himbeeren oder Brombeeren)
  • 1 Esslöffel Ahornsirup (oder ein anderes Süßungsmittel)
  • 2 Esslöffel Kartoffel- oder Maismehl
  • 50 g Butter
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • Vanillepulver

Serviere mit Schlagsahne

Zuberereitung: Wärme den Ofen auf 200 Grad C (Umluft: 180 Grad C) vor und fette eine Pieform ein. Säubere die Beeren. (Es können auch eingefrorene Beeren genutzt werden). Rühre das Süßungsmittel und das Kartoffel- oder Maismehl unter. Vermische die gemahlenen Mandeln mit dem Vanillepulver und knete die Butter mit den Fingerspitzen in die Mischung zu Streuseln. Gebe die Beerenmischung mit gleichmäßiger Verteilung in die Paiform und verteile die Streusel auf den Beeren. Backe den Pie 15-20 Minuten im Ofen.

Rot-Klee, Wiesen-Klee, Roter Wiesen-Klee (Trifolium pratense)

Rotklee kan gegen Durchfall, Husten und chronisch, entzündliche Hauterkrankungen, Gicht und Rheuma eingesetzt werden. Rot-Klee stärkt die Sehkraft. Aufgrund der Isoflavone hat Rot-Klee eine phytoöstrogene Wirkung, die zur Linderung von Wechseljahrsbeschweren genutzt werden kann. Die Wirkung auf Wechseljahresbeschwerden ist jedoch umstritten.

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Cumarin, ätherisches Öl (Mehthylsalicylat), Isoflavone (Genistein, Biochanin A, Formonone, Daidzein), Stilbene (Resveratrol), Harz, Provitamin A, Vitamin C, Mineralstoffe und geringe Mengen Blausäureglykoside.

! Warnhinweis! Die Anwendung von Rot-Klee gegen Wechseljahresbeschwerden ist umstritten. Maximal 43,5 Milligramm Isoflavone aus Rotklee pro Tag und maximal über einen Zeitraum von drei Monaten sind als Grenzwerte empfohlen. Nicht bei hormomabhängigen Krebs einnehmen!

Quellen:

Wacholder (Juniperus communis)

Arzneilich werden sowohl das Holz als auch die Beeren des Wacholders verwendet. Wacholder kann gegen Magenbeschwerden und als Verdauungshilfe eingesetzt werden. Die Beeren wirken außerdem harntreibend. Sie werden bei Harnwegsinfektionen, zur Blutreinigung und bei Rheuma genutzt. Die Beeren können auch zur Beseitigung von Mundgeruch gekaut werden. Die ätherischen Öle wirken antimikrobiell und werden häufig in Einreibemitteln und Badezusätzen gegen Rheuma eingesetzt. Aufgrund seines hohen Zuckergehaltes eignet sich der Wacholder zur Gärung und ist daher Grundlage für alkoholische Getränke geeignet. Am bekanntesten ist die Verwendung für Gin, Genever und Wacholderschnaps. Wacholder wird gerne auch als Gewürz, vor allem in Fleischgerichten eingesetzt. Sein Duft wird als wohlriechend empfunden, warum Wacholder auch vielfach in Kränzen und Gestecken verwendet wird. Der Wacholder trägt zur Luftreinigung bei. In Riten wurde der Wacholder zur Austreibung von Krankheiten und des Bösen benutzt.

Wirkung:

  • antiseptisch
  • blutreinigend
  • harntreibend
  • wohlriechend und -schmeckend

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide, ätherische Öle (Alpha-Pinen, Sabinen, Citronellöl), bis zu 30% Glucose und Fructose.

Quellen:

  • Lesley Bremness: Vår Örtabok: Allt om örter – från odling till användning; Rabén&Sjögren, 1988
  • Rebecca L. Johnsson, Steven Foster, Tieraona Low Dog, David Kiefer: National Geographic: Guide to medicinal herbs. 2010.
  • Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger: Enzyklopädie Essbare Wildpflanzen, atVerlag, 12. Auflage, 2020

Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium)

Sowohl die Blätter als auch die Blüten der Schafgarbe sind als Nahrungsmittel, Gewürz und Arzneipflanze anwendbar. Früher wurde Schafgarbe ähnlich wie der Hopfen zum Bierbrauen genutzt. Die Schafgarbe ist entzündungshemmend bei Magen- und Darmbeschwerden, beruhigend, blutreinigend und allgemein kräftigend. Die Schafgarbe kann auch bei Nierenerkrankungen, Durchblutungsstörungen des Herzens, bei Nerven-, Kopf- und Zahnschmerzen eingesetzt werden. Mücken und andere blutsaugende Insekten mögen Schafgarbe nicht. Die Schafgarbe kann daher als abschreckendes Insektenmittel, aber auch zur Linderung von Insektensticken benutzt werden. Die Bitterstoffe der Schafgarbe fördern die Gallsekretion und kann kronische Lebererkrankungen lindern. Äußerlich kann Schafgarbe bei Gelenkentzündungen und unreiner Haut, auch zur Blutstillung angewendet werden. Sie wirkt auch bei Hämmorrhoiden und Menstruationsbeschwerden. Die Flavonoide können eine dem Progesteron ähnliche Wirkung und damit zu starke oder zu schwache Menstruationsblutungen ausgleichen. Bei Wechseljahresbeschwerden kann Schafgarbe Unruhe entgegenwirken.

Wirkung:

  • krampflösend
  • verdauungsfördernd
  • wundheilungsfördernd
  • antibakteriell
  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • antioxidativ
  • schleimlösend
  • adstringierend (Haut zusammenziehend)

Inhaltsstoffe: ätherische Öle (Cineol und Azulene), Sesquiterplenlactone (Achillin und Matricin), Gerb- und Bitterstoffe (Ivain, Betonicin), Flavonoide (Apigenin, Luteolin, Rutin), Cumarine, Polyacetylene, organische Säuren (Essig- und Apfelsäure), Schleimstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere Kupfer und Kalium.

Quellen:

  • Lesley Bremness: Vår Örtabok: Allt om örter – från odling till användning; Rabén&Sjögren, 1988
  • Rebecca L. Johnsson, Steven Foster, Tieraona Low Dog, David Kiefer: National Geographic: Guide to medicinal herbs. 2010.
  • Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger: Enzyklopädie Essbare Wildpflanzen, atVerlag, 12. Auflage, 2020

Ringelblume (Calendula officinalis)

Die Ringelblume zählt zu den wissenschaftlich anerkannten Heilpflanzen. Sie gibt es als Ackerringelblume (Calendula arvensis) in der wilden Form, ist doch seit dem Mittelalter kultiviert worden und ist mittlerweile eine gewöhnliche Gartenblume – mit hohem Potential. Dies vor allem aufgrund ihrer entzündungshemmenden und wundheilenden Wirkung. Zumeist werden Ringelblumen äußerlich angewendet, in Form von Salben, Seifen oder Tinkturen. Ringelblumen können aber ebenso gut innerlich verwendet werden, als Tee, aber auch kulinarisch, als Beigabe in Sallat- und Rohkostspeisen, in Süßspeisen, Gewürzmischungen, kurz gebraten als Gemüse, in Käutersalzen. Ringelblumen sind blutreinigend und zirkulationsfördernd. Als Tee angewendet, kann die Ringelblume Magen- und Darmbeschwerden lindern. Auch bei Viruserkrankungen und bakteriellen Ausscheidungen, wie beispielsweise Halsentzündungen, helfen Ringelblumen. Ihre auffallenden Farben geben Speisen, Tees und Gewürzmischungen einen esthetisch optischen Kick. Es sind die Blüten, Stängel und Blätter, die genutzt werden können. Ringelblumen galten früher als Regenanzeiger. Sind die Blütenköpfe morgens geschlossen, so kann man mit Niederschlag rechnen.

Wirkung:

  • antioxidant
  • blutreinigend
  • durchblutungsfördernd
  • entzündungshemmend
  • immunstimulierend
  • wundheilend

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Triterpensaponine, Carotinoide, Polysaccharide, ätherische Öle.

Quellen:

  • Lesley Bremness: Vår Örtabok: Allt om örter – från odling till användning; Rabén&Sjögren, 1988
  • Rebecca L. Johnsson, Steven Foster, Tieraona Low Dog, David Kiefer: National Geographic: Guide to medicinal herbs. 2010.
  • Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger: Enzyklopädie Essbare Wildpflanzen, atVerlag, 12. Auflage, 2020

Gewöhnlicher Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)

Frauenmantel, die Allchemistin unter den Pflanzen, kann aufgrund der hormonähnlichen Inhaltsstoffe, die dem Progesteron ähneln, bei jeglicher Art von Frauenleiden eingesetzt werden. So kann der Frauenmantel prämenstruelle Störungen, aber auch Wechseljahresbeschwerden günstig beeinflussen. Frauenmantel wirkt zusammenziehend und sehr rasch heilend. Er ist wassertreibend und damit reinigend. Frauenmantel kann auch bei Beschwerden der Atmungsorgane eingesetzt werden. Er fördert die Verdauung, ist herzstärkend und hat einen positiven Einfluss auf die Elastizität der Blutgefäße. Er kann darüber hinaus Nervosität, Schlafstörungen und Kopfschmerzen lindern. Äußerlich kann Frauenmantel gegen Geschwüre und Ekzeme eingesetzt werden. Blüten und Blätter sind verwendbar. Da Frauenmantel einen kohlrabiartigen Geschmack hat, wird er auch gerne in der Küche verwendet.

Wirkung:

  • antioxidant
  • zusammenziehend
  • progresteronähnlich
  • verdauungsfördernd
  • wassertreibend
  • herzstärkend

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide (Quercetinderderivate), Bitterstoffe, Phytosterine, Glykoside, Saponine und Calciumoxalat, Eisen, Kalium, Kalzium, Kieselsäure und Magnesium

  • Lesley Bremness: Vår Örtabok: Allt om örter – från odling till användning; Rabén&Sjögren, 1988
  • Rebecca L. Johnsson, Steven Foster, Tieraona Low Dog, David Kiefer: National Geographic: Guide to medicinal herbs. 2010.
  • Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger: Enzyklopädie Essbare Wildpflanzen, atVerlag, 12. Auflage, 2020